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Tätigkeitsbericht 2017

  • Jährliche Gedenkveranstaltungen:


Westbahnhof Wien – Gedenktafel für den 1. Dachautransport (1938):

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Gedenken an die Opfer der Gestapo (ehemaliges GESTAPO-Hauptquartier):

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  • Vorträge und Diskussionsveranstaltungen:

 

    • Eva Friedler hat im Rahmen einer -Diskussionsveranstaltung des KZ-Verbandes über die Österreicher im KZ Dachau referiert.

    • Ernst Berger hält an der Medizinischen Universität Wien ein regelmäßiges Seminar zum Thema „NS-Psychiatrie – ein Betriebsunfall der Geschichte“, in dem auch die Menschenversuche im KZ Dachau behandelt werden

  •  Befreiungsfeier 2017

     

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Eva Friedler bei der Gedenkfeier beim Krematorium 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • CID-Preis

Unter der Federführung von Ernst Berger und Sybille Steinbacher wurde der CID-Preis im Jahr 2017 erstmals vergeben (Verleihungszeremonie im Max Mannheimer-Haus im März 2018)

  • Ferdinand Berger-Preis des DÖW

Gemeinsam mit dem Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes haben René und Ernst Berger einen Preis gegen Rechtsradikalismus ausgeschrieben, der im April 2018 erstmals vergeben werden wird.

 

 

  • Buchpublikationen

 

img04tatig2018Die Lebensgeschichten dieser Menschen – denen Helene Maimann den Namen „Kinderjausner“ gab (Maimann 2016) – waren individuell sehr unterschiedlich. Noch größer aber waren die Unterschiede, die sie von anderen Jugendlichen der 1950er- und 1960er-Jahre trennten. Begeben wir uns daher im Folgenden auf die Suche nach den Gemeinsamkeiten. Denn diese bilden noch heute für etwa 200 Personen, die mittlerweile 65 bis 75 Jahre alt sind, das Fundament ihrer Zusammengehörigkeit. Die „Kinder der Rückkehr“ sind zum Teil noch in jenen Ländern zur Welt gekommen, die ihren Eltern vor der NS-Verfolgung Schutz geboten haben und ihnen in dieser Zeit auch eine zweite Heimat geworden sind. Andere sind in den ersten Jahren nach der Rückkehr in Österreich geboren. Für jene Eltern, die 1945 aus Konzentrationslagern und Gefängnissen befreit wurden, war die Rückkehr nach Österreich wohl meist eine naheliegende Entscheidung – ihnen fehlten ja andere Bezugspunkte für ihr künftiges Leben. Für jene Eltern, die während der NS-Zeit zumindest zeitweise in anderen Ländern gelebt hatten, gilt das nicht.

 

 

 

 

 

 

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In diesem Buch ist u.a. die Erzählung des Dachau-Häftlings Ferdinand Berger über seine Zeit im KZ Dachau enthalten.