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Die österreichische „KZ – Gemeinschaft Dachau“ wird mittlerweile zur Gänze von Angehörigen der 2. Generation getragen, da – nach dem Tod von Hans Landauer im Jahr 2014 - keine ehemaligen Lagerinsassen mehr am Leben sind.

  • Ausbau der Kooperation mit der „Vereinigung Österreichischer Freiwilliger in der Spanischen Republik 1936-1939“ unddem Spanien-Archiv im Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes

In Österreich nahmen nach heutigem Stand der Forschung 1400 Freiwillige aus Österreich haben auf der Seite der Spanischen Republik gekämpft, davon sind 235 in Spanien gefallen und 382 Interbrigadisten in Dachau interniert worden (72 kamen in andere KZ’s). Unter ihnen waren - neben Alois Peter, dem Vater von Eva Friedler - Hans Landauer und Ferdinand Berger, die beide Vertreter Österreichs im CID waren. Aufgrund dieser inhaltlichen (und auch familiären) Nähe sowie aus Gründen der Synergie haben wir die Kooperation zwischen den beiden Organisationen weiter vertieft.

http://www.doew.at/erinnern/biographien/spanienarchiv-online

(siehe Artikel von Erich Hackl in der Zeitung Augustin Nr. 372).

  • Buchpräsentation

Irene Filip, Tochter des Dachau-Häftlings Leopold Baumann und Vorstandsmitglied der österreichischen „KZ-Gemeinschaft Dachau“ organisierte im November 2015 im Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes eine Buchpräsentation:

Jakob Matscheko - AUF FRANCOS SEITE Österreicher in den Reihen der Faschisten im Spanischen Bürgerkrieg

Als im Sommer 1936 die spanische Republik gegen die Nationalisten unter Franco um ihr Leben kämpfte, eilten tausende Freiwillige – unter ihnen 1400 Österreicher und ÖsterreicherInnen - aus der ganzen Welt zu Hilfe. In diesem Buch wird erstmals dokumentiert, dass es leider auch einige Österreicher gab, die die Franco-Truppen materiell, politisch und eben auch personell unterstützt haben. Das Buch analysiert die völlig unterschiedlichen Motive dieser Unterstützer Francos.

  • Weitere Kooperation mit dem Forschungsprojekt „Die Kinder der Rückkehr - Zur Geschichte einer marginalisierten Jugend.“

Im April 2015, am 70. Jahrestag der Befreiung Wiens, fand an der Diplomatischen Akademie in Wien eine Präsentation des Zwischenberichts des Projektes „Die Kinder der Rückkehr. Zur Geschichte einer marginalisierten Jugend“ statt.

  • Vorbereitung des CID – Preises

Ernst Berger hat dem Votum des Verwaltungsrates entsprechend – gemeinsam mit Univ. Prof.in Dr. Sybille Steinbacher, Zeithistorikerin an der Universität Wien und Leiterin des Dachauer Symposiums – ein Reglements sowie den Vorschlag der Zusammensetzung einer Jury für einen CID Preis entwickelt, die dem Verwaltungsrat bei seiner Sitzung im März 2016 zur Beschlussfassung vorliegen.