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TÄTIGKEITSBERICHT 2014

  • Gedenkfeier anlässlich des 1. Transportes ins KZ-Dachau

Die Arbeitsgemeinschaft der KZ-Verbände veranstaltet gemeinsam mit der ÖBB und der Lagergemeinschaft Dachau eine Gedenkfeier anlässlich des ersten Transportes ins KZ-Dachau. 1.4.2014, 1150 Wien, Westbahnhof

  • 20. Gedenkveranstaltung beim Loibltunnel: Erinnerung und Mahnung

Kooperation mit dem Mauthausen-Komitee Kärnten im Rahmen der jährlichen Gedenkfeier am Loiblpass, die unter Beteiligung einer Delegation der Stadt Dachau stattfand. Peter Gstettner sagte, dass sich immer mehr junge Menschen für das einstige KZ Loibl Nord und die Geschichte der Zwangsarbeiter des Lobltunnels, von denen viele einen grausamen Tod starben, interessieren würden. Er dankte allen Engagierten im Zusammenhang mit der Erforschung dieser „Baustelle des Todes“ am Loibl Stellvertretend für die Stadt Dachau  legten Zeitgeschichtsreferent Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Heinritz und Zweiter Bürgermeister Kai Kühnel einen Kranz auf der Nord- und Südseite des Tunneleingangs nieder.

  • Mitwirkung an der Planung der Festveranstaltung zum 70. Jahrestag der Befreiung des Aussenlagers Hallein des KZ-Dachau, die am 8. Mai 2015 stattfinden wird.

  • Kooperation mit dem Spanien-Archiv im Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes im Rahmen des Projekts zur Neuaufstellung und Katalogisierung der thematischen Sammlung des Spanienarchivs.

Dieses Archiv, das im Internet zugänglich ist, enthält in digitaliserter Form Namen und biographische Daten über zahlreiche ehemalige häftlinge des KZ-Dachau, die nach ihrer Teilnahme am Spanischen Bürgerkrieg als Voluntarios de la Libertad ins KZ Dachau gekommen sind. http://www.doew.at/erinnern/biographien/spanienarchiv-online

  • Kooperation mit dem Forschungsprojekt Die Kinder der Rückkehr - Zur Geschichte einer marginalisierten Jugend.

Dieses Projekt, das vom Zukunftsfond der Republik Österreich und der Stadt Wien finanziert wird, analysiert und dokumentiert die Geschichte der 2. Generation - der Kinder ehemaliger österreichischer Widerstandskämpfer (unter ihnen mehrere ehem. Dachau-Häftlinge) und Flüchtlinge, alle zwischen 1940 und 1955 geboren. Diese Menschen sind durch eine einmalige gemeinsame Geschichte verbunden: Sie waren in ihrer Kindheit und Jugend aufgrund der politischen Haltung und/oder auch wegen der Remigrations-Biographie ihrer Eltern eine marginalisierte gesellschaftliche Gruppe, die in den späteren Jahren zu einem handlungsmächtigen Subjekt der Geschichte Österreichs geworden . http://www.univie.ac.at/kijauprojekt/