Paul Kerstenne

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„Man vergißt zu oft, daß dieses Lager und die anderen, die ihm folgten, nicht die Unterwerfung von Ausländern zum Ziel hatten (die erst nach den Invasionen, nach 1939 dorthin gebracht wurden), sondern die der Bürger Deutschlands, die den Mut hatten, sich gegen das NS-Regime aufzulehnen"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dee Eberhart

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Dee Richard Eberhart
10. Juli 1924 ~ 22. Mai 2022 (97 Jahre) 

 

Dee Eberhart war einer der Befreier des 42 DIE Regenbogen-Division der US Army, der dort war, als Befreiung kam schließlich nach Dachau.
Dee R. Eberhart, Rifleman, erste Scout, Firma I, 242. Infanterie-Regiment, 42. Rainbow Division, am Morgen des 3. Mai 1945, östlich von München, kurz vor unserem Angriff Boot Überquerung des Inns.
Foto von Jack genommen Parry, ein Kumpel in meinem Kader, mit einer Box-Kamera aus einem bayerischen Bauernhof entlehnt.

 

 

 

 

 

 

 

Henk Arendse

 

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Es war eine Zeit politischer und wirtschaftlicher Krisen. Meine Eltern wussten nicht, dass irgendwo, tief in Deutschland, am 22. März 1933 das Konzentrationslager Dachau eröffnet wurde.

Sie heirateten am 26. September 1934. Meine Eltern betrieben eine eigene Leimfabrik, "Perfecta", die später in „Bison Kit“ umbenannt wurde. Finanziell lief es nicht gut.

Mein Vater fuhr mit dem Fahrrad von Den Haag zu den Schuhfabriken in die Provinz Brabant und erklärte den dortigen Verantwortlichen, wie einfach es sei, Schuhsohlen zu verkleben anstatt sie zu nageln oder zu vernähen. Meine Mutter führte die Buchhaltung und fungierte als Sekretärin. Sie hätten das Unternehmen an einen italienischen Fabrikanten verkaufen können, aber mit einem faschistischen Land wollten sie keine Geschäfte machen. (Ironischerweise wurde die Fabrik vor einigen Jahren nach Italien verkauft) Daher verkauften sie die Firma an einen Unternehmer in Goes, der zwar keine chemischen Kenntnisse hatte, dafür aber das nötige Geld besaß.

Mein Vater ging dann anderweitig als Angestellter arbeiten. Am 21. Dezember 1940 kam die gemeinsame Tochter Kitty auf die Welt. Anfang 1941 dann wurde mein Vater von einer Widerstandsgruppe angesprochen, der bereits sein Bruder angehörte. Meine Eltern nahmen die Vervielfältigungsmaschine aus der Firma mit und die Treffen der Gruppe fanden nun bei ihnen zu Hause statt. Sie verteilen die angefertigten Broschüren und mein Vater ließ diese, wann immer er auf Reisen war, in Zügen und Bahnhöfen liegen. Am 9. September 1941 wurde er um 17.30 Uhr nachmittags zu Hause verhaftet.