Biographie Vladimir Feierabend

 

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Vladimir Feierabend


wird am 7. Juli 1924 in Prag als zweiter Sohn von Karel und Marie Feierabend geboren. Er ist noch nicht mal ganz 15 Jahre alt, als NS-Deutschland am 15. März 1939 die Tschechoslowakei besetzt und sie zum „Reichsprotektorat Böhmen und Mähren“ proklamiert. Mit der Besatzung beginnen Terrorwellen, Verhaftungen und Verschleppungen der Bevölkerung.

 

 

 

Erinnerungen von Vladimir Feierabend

Protektorat "Böhmen und Mähren", Theresienstadt, Dachau und die Familie von Vladimir Feierabend

 

Vladimir Feierabend 1940

Erinnerungen von Vladimir Feierabend

 

Das Protektorat Böhmen und Mähren war eine düstere Zeit für unsere Familie. Onkel Lada wurde als Landwirtschaftsminister Mitglied der tschechoslowakischen Regierung. Außerdem hatte er sich dem Untergrund gegen den Nationalsozialismus angeschlossen, einer Bewegung, die sich "Politisches Hauptquartier" nannte. Zu Beginn des Jahres 1940 wurde er von Premierminister General Elias gewarnt, dass seine Beteiligung an dieser Bewegung aufgedeckt wurde und sein Leben in Gefahr war. Mit Hilfe tschechischer und slowakischer Patrioten gelang ihm die Flucht unter dramatischen Umständen, die er in seinen Memoiren ausführlich schilderte. Er reiste über den Balkan nach Osten, dann nach Frankreich und schließlich nach England, wo er Mitglied der tschechischen Exilregierung wurde. Dies hatte Folgen für unseren Teil der Familie. Die Gestapo suchte in unserer Wohnung nach Onkel Lade, und wir wussten nicht, ob sich die Situation nicht gegen uns wenden würde.

Kurzbiographie Max Mannheimer 6. 2. 1920 – 23 .9. 2016

MaxMannheimer foto ElijaBosler

 

Kurzbiographie

Max Mannheimer 

6. 2. 1920 – 23 .9. 2016

 

 

Jean Samuel

 

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 Jean Samuel alias André Ratier wird am 18. Mai 1944 von der Gestapo in den Büros, Cité des Fleurs, gegen Mittag festgenommen. Die Deutschen mit ihren Revolvern in den Händen stürmten schreiend „Deutsche Polizei, Hände hoch!“ hinein. Einem Mitglied der Gruppe gelang es zu flüchten. Die Bilanz ist aber dramatisch: ein Toter, ein Verletzter und das Netz ist zerschlagen.

Stanislav Zámečnik

2120 2Stanislav Zamenic.klBild: archiv Kz gedenkstatte
Stanislav Zámečník wird am 12. November 1922 in der mährischen Kleinstadt von Nivnice (Tschechoslowakei)geboren.
Sein Vater ist Hausmeister in einer Schule, wo seine Mutter als Putzfrau arbeitet.
Nach Abschluss der Pflichtschule fängt er eine Konditorlehre an.
Nach der Besetzung seiner mährischen Heimat durch die NS-Truppen am 16. März 1939, schließt sich der erst Siebzehnjährige dem Widerstand gegen die Besatzungsmacht an.

 

Ende 1939 wird er von der Wehrmacht 1939 festgenommenund in mehreren Gefängnissen inhaftiert.
Er flüchtet und versucht das Land zu verlassen wird aber erneutfestgenommen und durch die Gestapo in Wien (Österreich) nach Dachau verschleppt, wo er am 22. Februar 1941 (Häftlingsnummer 23947) ankommt.

Ernst Sillem

ernstJung

 

 

 

Seine Geschichte erzählt von Sydney Weith, Studentin

KZ-Gedenkstätte Dachau,

27. April 2018

 

 

 

 

Ferdinand Berger

Ferdinant Berger A

Geboren 27.11.1917 in Graz.
Teilnahme an den Bürgerkriegskämpfen 1934
als Mitglied einer sozialistischen Jugendgruppe.

 

Danach Gefängnishaft.

 

 

 

Otto Adler

ottoadlerPasfoto

 

Otto Adler ist am 4. Mai 1929 in einer jüdischen Familie in Cluj, im Norden Transsylvaniens geboren. Er war ein Einzelkind. Sein Vater Isidor Mihai Adler war Automobilfahrer und Mechaniker mit großer praktischer Erfahrung, er hatte mehr eine religiöse als laizistische Ausbildung. Seine Mutter Serena (Szera) Adler geborene Fell hatte ihre Abitur und war vielseitig ausgebildet.

 

 

Alois Peter

AloisPeter

 

Geboren am 4. Mai 1914 als Sohn einer Arbeiterfamilie in Wien.

Mein Vater verbrachte seine Kindheit mit noch 3 Geschwistern in Wien. Er war gelernter Buchbinder und ich habe ihn immer lesend in Erinnerung.

Er hatte sich bereits als junger Mensch politisch engagiert und setzte sich nach den Ereignissen des Februar 1934 verstärkt für die Rechte der arbeitenden Bevölkerung ein. Wegen seines aktiven Engagements gegen den zunehmenden Faschismus in Österreich wurde er noch im selben Jahr in Wöllersdorf inhaftiert.

 

 

Jurij Piskunov

vlad yJurij Piskunow wurde als eines von drei Kindern am 22. Dezember 1925 in Saporoshje in der Ukraine geboren. Sein Vater starb, als er acht Jahre alt war, die Mutter musste mit ihrer Arbeit in einem Lokomotivausbesserungswerk die Familie ernähren. Vor dem Krieg konnte Jurij gerade ein Jahr lang eine technische Lehranstalt besuchen. Schon damals wuchs in ihm seine politische Überzeugung. Obwohl er nie Mitglied der kommunistischen Partei wurde, war er stets überzeugter Kommunist und ist es bis zum heutigen Tag geblieben. Er selbst nennt sich „Kommunist im Herzen".